Smart Services in der E-Mobilität

Chancen neben der reinen Infrastruktur ergreifen

Tankstellen haben sich zu Smart Shopping Centern entwickelt, Rewe- to- Go ist nur ein Beispiel hierfür. Der Umsatz wird zu großen Teilen mit der Versorgung der Autofahrer erzielt, der eigentliche Zweck der Tankstelle ist zum Getränke -und Foodshop mutiert. Tanken und Autozubehör sind Nebenplätze geworden.

Was können wir daraus lernen für #EMobilität und die benötigte Ladeinfrastruktur? Eine Ladesäule zu betreiben nach dem traditionellen Muster einer Tankstelle ist nicht profitabel und auch langweilig.

Gerade zu Beginn einer neuen Technologie haben wir es in der Hand, hier direkt anders zu denken. Dazu haben wir 4 innovative Hypothesen entwickelt:

1.    Der Aufbau einer Ladeinfrastruktur wird nur erfolgreich, wenn der Fokus auf den Endkunden gelegt wird und damit der Endkunde auch der Zielkunde ist. Der Kunde des Kunden ist wichtig.

2.     Mit reinen Ladeinfrastrukturdienstleistungen lässt sich nur geringfügig Geld verdienen. Somit werden #Smart Services in Form von #Microservices benötigt wie Servicediscounts und die Einbindung von Reward Systemen, Zubehördiscounts von Autoherstellern oder auch Versicherungen rund um die Mobilität.

3.     Das Vorhandensein von Ladeinfrastruktur beim Präsenzhandel kann das weitere Abwandern zum Online Handel nachhaltig vermeiden und führt zu wiederkehrendem Geschäft. Es gilt eine klare Verbindung von Freizeitgestaltung und Ladeinfrastruktur zu schaffen.

4.     Der Aufbau und Betrieb von Ladesäulen / Infrastruktur kann vollständig durch datenbasierte, für den Endkunden spezifische Angebote finanziert werden.

Smart Services also digitale und datenbasierte Dienstleistungen, wirken gleich mehrfach:

Sie steigern Kundenzufriedenheit und -bindung. Sie beschleunigen Abläufe und senken so Kosten, weil sich Informationen ohne Medienbruch übermitteln und verarbeiten lassen. Und sie erschließen zusätzliche Umsatzquellen, weil sie einen Mehrwert generieren, für den Kunden bereit sind zu bezahlen.